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Auftakt ins Jubiläumsjahr "55 Jahre Rappbodetalsperre"

Die Rappbodetalsperre im Harz mit Deutschlands höchster Staumauer.
Die Rappbodetalsperre im Harz mit Deutschlands höchster Staumauer.

Der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt ist am 26. Mai mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Umwelt in das Jubiläumsjahr zum 55. Geburtstag der Rappbodetalsperre gestartet. Im Informationszentrum der Talsperre Wendefurth stand die 1959 in Betrieb genommene Talsperre mit Deutschlands höchster Staumauer im Mittelpunkt einer Fest- und Vortragsveranstaltung. Unter den Gästen war auch Sachsen-Anhalts Umwelt- und Agrarminister, Dr. Hermann Onko Aeikens, und der Verwaltungsratsvorsitzende, Dr. Wolfgang Milch.

Aeikens würdigte die Arbeit des Talsperrenbetriebs, der in diesem Jahr 15 Jahre alt geworden ist. Es gelinge der Anstalt des öffentlichen Rechts und der angeschlossenen Talsperren-Wasserkraft Sachsen-Anhalt GmbH, die Bewirtschaftung der Wasserressourcen den Nutzungsansprüchen anzupassen und erfolgreich umzusetzen, so der Minister in seinem Grußwort. Auch Hochwasserschutz und Energiegewinnung werden von den derzeit 64 Mitarbeitern umsichtig und innovationsaffin betrieben und umgesetzt. Dafür arbeitet der Betrieb mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung zusammen.

Im Fokus der Veranstaltung: Die mehr als 100 Seiten umfassende Fortschreibung einer Potenzialstudie, die die Nachhaltigkeit des Bodesystems im Harz unter die Lupe genommen hat. Deren Ergebnisse sind als roter Faden in die Broschüre „Das Bodesystem. Multifunktional. Nachhaltig. Stabil.“ eingeflossen. Das 32-seitige Werk wurde jetzt anlässlich des diesjährigen Jubiläums durch den Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt herausgegeben. Die 55 Jahre Rappbodetalsperre ist das Herzstück des Bodesystems. Dabei handelt es sich um eine Multifunktionsanlage, zu der fünf weitere Talsperren gehören. Joachim Schimrosczyk, Geschäftsbereichsleiter Bau und Betrieb, informierte über die in der Studie festgeschriebenen Ergebnisse hinsichtlich Rohwasserund Energiegewinnung, Hochwasserschutz sowie Tourismus und Erholung.

Eines der wichtigsten Ergebnisse: Das Bodesystem ist in seiner Kompaktheit nachhaltig und wird auch nachfolgenden Generationen Rohwasser zur Trinkwasseraufbereitung bereitstellen. Ergänzt und vertieft wurden die vorgetragenen Fakten von Dr. Peter Michalik, Geschäftsführer der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz GmbH und Dr. Karsten Rinke, der im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) am Standort Magdeburg Seenforschung betreibt.

 

Ihren Höhepunkt finden die Feierlichkeiten zum 55. Geburtstag der Rappbodetalsperre am 14. September bei einem „Tag der offenen Tür“.


Datum: 28.05.2014

Kontakt

Talsperren-Wasserkraft Sachsen-Anhalt GmbH

 

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