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Talsperre Zillierbach
Die Zillierbachtalsperre liegt im nördlichen Bereich des Harzes bei Wernigerode.
Von hier aus erreicht man die Talsperre nur zu Fuß über das Mühlenbachtal oder das Zillierbachtal.
Talsperre
Die Bestrebungen, die Trinkwasserversorgung der Stadt Wernigerode zu verbessern, reichen bis ins vorige Jahrhundert zurück. In den 30er Jahren fiel dann die Entscheidung zugunsten des jetzigen Standortes, zunächst für eine Bogenstaumauer, im Februar 1935 letztendlich für eine Gewichtsstaumauer. Der zu dieser Zeit bereits begonnen Baugrubenaushub konnte für die veränderte Konstruktion genutzt werden. Während der Bauzeit wurde der Zillierbach durch den vorgezogenen Grundablass umgeleitet. Nach Abschluss der Beckenberäumung wurden die Bauarbeiten für die Talsperre Zillierbach im Juni 1936 beendet.
Mit einer Höhe von 45 m und einer Länge von 186 m, dient die Talsperre hauptsächlich der Trinkwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Jährlich gelangen rund 2,5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser nach Wernigerode und Elbingerode.
Eine Besonderheit der Staumauer begründet sich darin, dass es in Details den Vorläufer der Eckertalsperre, darstellt. Andererseits befindet sich mitten auf der Mauer das Bedienungshaus für die Einlassvorrichtungen.
Jacqueline Müller
Gestautes Gewässer: Zillierbach
Nächstgelegene Stadt: Wernigerode
Sperrentyp: Gewichtsstaumauer
Bauzeit: 1934 - 1936
Rekonstrucktion: 1999 - 2000
Stauraum: 2,93 Miom³
Höhe über Sohle: 45,00 m
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